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KUW Aktuell

Brot – ein Zeichen für Gottvertrauen

In der KUW 3 beschäftigten wir uns mit dem Brot als Zeichen und Nahrungsmittel.

Symbole und Zeichen, die helfen hinter die Dinge zu sehen.

Ein Herz zum Beispiel ist äusserlich betrachtet eine einfache Form, die oben zwei Bögen hat und unten spitz zuläuft. Aber jeder weiss, dass ein gemaltes Herz sagt: Ich hab dich lieb.

Das Symbol des Christentums ist das Kreuz. Am Kreuzzeichen erkennen Christen einander. Sie drücken damit aus, dass sie an den Tod und die Auferstehung von Jesus glauben.

Der Davidstern, ein Stern mit sechs Zacken, der aus zwei Dreiecken zusammengesetzt ist. Das Dreieck, das nach unten weist, deutet auf Gott, wie er sich zu den Menschen beugt. Das Dreieck, das nach oben zeigt, meint die Menschen, die sich Gott zuwenden. Die Juden stellen sich mit dem Davidsstern unter Gottes Schutz - im Vertrauen, dass er sie so beschützt, wie er David beschützt hat.

Brot ist das verbindende Symbol für Juden- und Christentum. Ein Brot ist äusserlich betrachtet ein aus Mehl und Wasser gebackenes Nahrungsmittel. Für die Christen sowie für die Juden steht das Brot aber für alles, was die Menschen zum Leben brauchen. Brot zu bekommen, bedeutet: Gott sorgt für die Menschen.

Auch Jesus hat Brot geteilt und immer wieder mit seinen Freunden gegessen. In Matthäus 6 schenkt uns Jesus ein Gebet, das in seiner Schlichtheit Christen wie Nichtchristen berührt. So dürfen wir als Christen in dem Vertrauen leben, dass wir nicht um unsere Existenz bangen müssen, wenn wir bitten:

Unser tägliches Brot gib uns heute. Matthäus 6,11

Ruth Loosli, Katechetin

Konfirmanden 2017

Mit der Konfirmation 2017 durften wir 25 junge Leute als künftige Erwachsene unter uns willkommen heissen. Wir wünschen ihnen im Namen der ganzen Kirchgemeinde von Herzen alles Gute. Im Beruflichen wie im Privaten gutes Gelingen und Gottes Segen für ihre Zukunft.

Mögest du leben unter dem Strahlen des Himmels, dem Licht der Sonne und dem

Glanz des Mondes. Mögest du gehen mit der Glut des Feuers, der Schnelligkeit des

Blitzes und der Leichtigkeit des Windes. Mögest du getragen sein von der Tiefe des

Meeres, von der Festigkeit der Erde und der Standhaftigkeit des Felsens. Mögest

du umgeben sein, oben, unten und um dich herum, vom Segen der Schöpfung.

Quelle: Judith Rosen «Schöne alte Segenswünsche»

KUW- Lager Roggwil - Wynau

vom 18. - 23. April 2017 in Ederswiler, Kanton Jura

 

Lagerbericht

Unser Lagerstart begann ohne Worte... Die Anreise nach Buchs AG war sehr still. 

Wir unterhielten uns nur mit Piktos und mit Zeichensprache. Unser erstes Ziel die Schoggifabrik Frey. Endlich fanden wir dort unsere Sprache wieder und durften reden. In der Schoggifabrik gab es leckere Süssigkeiten. Früchte durften wir am Schoggibrunnen lecker überziehen und nach Herzenslust geniessen.

War das süüüsss.....

In Ederswiler angekommen bezogen wir unsere Zimmer und nisteten uns ein. 

Am Mittwochmorgen besuchten wir die Kirche in Roggenburg BL und feierten die Bibelübergabe mit Singen, Kerzenlicht und einem Gebet. Am Mittag bekamen wir Besuch von Herrn Ochsenbein dem Kirchgemeindepräsidenten. Er begleitete uns auf unserer Wanderung durch den Wald und zur Ruine Löwenburg. Zurück von der Wanderung gab es ein feines Nachtessen.

Frau Ferraro kocht immer sehr fein. Es gibt sogar Dessert!!!

Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Nur einmal Schnee und dann nur Sonne. Am Morgen war es aber etwas kalt in den Zimmern.

Während der Unterrichtsstunden haben wir viele Lieder gesungen, das fanden wir sehr cool. 

Am Donnerstag mussten wir schon früh aus dem Bett und wir Mädels hatten ein bisschen Heimweh. Unser Ausflug führte nach Réclère in den Dino-Park und in die Grotte. Dort erlebten wir eine völlig andere Welt. Die über 60’000 Jahre alten Stalagmiten und Stalaktiten beeindruckten uns sehr. Wir gönnten uns im Restaurant „Les Grottes“ ein feines Dessert bevor wir den Grenzstein Schweiz-Frankreich umkreisten und über die Grenze schritten. Dann bei der Rückreise nach Ederswiler war der Eine oder Andere sehr müde. Eine Ballonschlacht Buben - Mädchen hatte am Abend noch Platz.

Der Freitag bescherte uns viel Sonne. Im Wald  sammelten wir Holz und schleppten einen langen Baumstamm zur Feuerstelle damit wir am Abend Würste grillieren konnten. Beinahe passierte den Feuermeistern ein Missgeschick. Sie verbrannten das Papier mit dem Holz und schauten dann nicht mehr zum Feuer. In letzter Minute konnte sie das Feuer retten und das Essen war gesichert. Jeder von uns zog ein Los mit dem Namen eines Schülers und bastelte diesem ein Wichtelgeschenk. Den Abend verbrachten wir mit Kino und Popcorn.

Der letzte Lagertag am Samstag, brachte uns eine Überraschung. Wir fuhren nach Délemont und absolvierten einen Foxtrail. Mit Bus, Bahn und zu Fuss suchten wir verschiedene Posten und lösten diverse Aufgaben. Wir starteten in zwei Gruppen und waren gespannt, ob wir uns alle zur rechten Zeit in St. Ursanne wieder treffen würden.

Müde und zufrieden genossen wir unseren letzten Lagerabend mit Packen, Abschlussfest und Lachen. Es war mit der Schoggifabrik und der Grotte ein legendäres Lager.

Hier gehts zu weiteren Impressionen.

Geschrieben von den Lagerteilnehmern:

Lea, Sarah, Mara, Hannah, Tim, Annika, Florian, Philip, Evan, Anja, Géraldine, Ronja, Vanessa, Jasmine, Moritz, Remo Fabian