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Montag 5. Oktober
Heute sind wir im Lagerhaus angekommen. Wir sind von Roggwil aus mit dem Zug nach Langenthal gefahren, von dort aus ging es weiter nach Thun. Mit dem Schiff fuhren wir nach Faulensee, wo wir die Kirche erkundeten. Anschliessend spazierten wir bis Spiez. Unterwegs sammelte jedes von uns drei Gegenstände. Kurz vor dem Bahnhof Spiez war es Zeit für ein Zvieri, danach ging es per Zug weiter bis Kandersteg. Nach einem weiteren kleinen Marsch erreichten wir das Lagerhaus. Bei Stadt, Land, Fluss nach dem Abendessen ging es noch einmal hoch zu und her.

Mona, Stefanie, Jasmin

Dienstag 6. Oktober 2020
Heute Morgen um 7.00 Uhr wurden wir von Frau Loosli geweckt. Um 7.30 Uhr gab es Frühstück. Danach gab es hier in Kandersteg eine weitere Kirche kennenzulernen. Hier fand die Bibelübergabe durch Frau Loosli statt. Vor der Mittagspause hatten wir etwas Freizeit. Zu Mittag gab es Nudeln mit einer leckeren Sauce. Am Nachmittag gingen wir auf eine kleine Wanderung. Die hat uns sehr gefallen, wir gingen einen steilen Weg hinunter und irgendwann waren wir wieder zurück im Lagerhaus. Nach dem Nachtessen gab es Kino und ein Dessertbuffet.

Elias, Mika, Aaron

Mittwoch 7. Oktober 2020
Heute haben wir an der Bibel gearbeitet. Wir haben sie als „Kochbuch“ benützt. Mit Zutaten, die in der Bibel erwähnt werden (und einigen mehr) haben wir Pizzateige belegt und einen Fruchtsalat geschnippelt. Nach solcher Stärkung nahmen wir eine weitere Wanderung unter unsere Füsse, sie führte uns durchs Gasterntal. Es war extrem schön, wie die Felsbrocken im See lagen und es kleine Sprudel gab. Der Fluss, die Berge, die ganze Landschaft war wunderschön. Im Tal machten wir eine kleine Zvieri-Rast und hörten eine Geschichte. Ein paar Jungs haben im Fluss ein Fussbad genommen. Später kamen wir noch an einem Spielplatz vorbei, wo wir uns austoben konnten. Auf dem Rückweg hatten wir einen tollen Ausblick auf Kandersteg. Nach 3,5 Stunden waren wir wieder im Lagerhaus. Da wir heute einen Sternenhimmel erwarten, wollen wir noch einen Nachtspaziergang machen. Aber vorher gibt es noch Dessert.

Lisa, Linn, Sofia

Donnerstag 8.Oktober 2020
Heute sind wir um 9.30 Uhr aufgebrochen. Mit dem Zug fuhren wir nach Eggerberg im Wallis. Hier startete unsere Südrampenwanderung. Auf dem Weg zum Mittagsplatz haben wir Ziegen gesehen.
Nachdem wir unsere Sandwiches und einiges Anderes verputzt hatten, sind wir der Suone entlang gewandert. Bei unserem Zvieriplatz hatte es drei Esel, denen gaben wir die Namen Flash, Jeffrey und Steve. Weiter gings nach Raron. Dort besuchten wir die Felsenkirche unter der Burgkirche. Die hat uns sehr gefallen, weil sie in den Fels gehauen ist. Von innen sah es aus wie in einer riesigen Steinhöhle. Mit dem Zug fuhren wir zurück nach Kandersteg. Bei der Einfahrt zum Bahnhof sahen wir schon, wie Herr Dürig den Grill angemacht hat. Zum Znacht gab es Wurst und Mac and Cheese.

Luca, Aaron

Freitag 10. Oktober
Schon war der letzte Tag da, zum Zmorge gab es ganz verbotene Sachen. Das Dessertbüffet vom letzten Abend musste noch weg. Danach ging es ratzfatz und die Kinder haben gepackt, aufgeräumt und staubgesaugt. Es blieb noch Zeit zum Herumtoben vor dem Haus, später brach Frau Loosli mit den Kindern auf zum Bahnhof Kandersteg. Hier gab es die letzte Gelegenheit zum Gänggele, die Kids waren schon ordentlich durchgezuckert, als auch ich am  Bahnhof ankam. Auf der Zugfahrt gab es viel Gekicher und Geplauder, die Köchin ist zwischenzeitlich etwas ins Koma gefallen. In Roggwil angekommen, gab es noch eine kleine Abschlussandacht, welche die Kinder toll vorbereitet hatten.

Es war mir eine Freude, das Lager zu begleiten. Die Kinder haben alles gegeben, haben ihren Platz in der Gruppe gefunden. Das eine oder andere hat etwas mit Heimweh gekämpft und es überwunden. Sie haben Essen probiert, das sie noch nicht kannten (ich sage nur: roher Fenchel). So haben sie viele neue Fähigkeiten erlangt. Danke, Ruth Loosli, Du hattest 14-Stunden-Tage, Dein Programm war mit Herzblut zusammengestellt, gehaltvoll und spannend. Die Mädchen und Jungs haben super mitgemacht, nach den Ausflügen sah ich sie mit leuchtenden Augen zurückkehren. (Dass ich nie Müdigkeit sah, hat mich etwas irritiert…).
Ein herzlicher Dank geht an Sie, liebe Eltern, dass Sie uns Ihre Kinder anvertraut haben. Danke, Peter Loosli, Du hast unter anderem die ganze Woche geputzt und desinfiziert, ein dermassen sauberes Lagerhaus habe ich noch gar nie erlebt. Danke, Stefan Dürig, Du hast die Köchin unterstützt und geschaut, dass die Jungs nur bis Mittwoch auf ihren Pommes-Chips-Resten geschlafen haben.

Carmen Dürig