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Weltgebetstag

Der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag wird von einer Frauengruppe vorbereitet;  zur Feier selber sind alle interessierten Männer, Frauen und Kinder eingeladen. Sie findet weltweit jeweils am ersten Freitag im März statt. 

Der Austausch und die sichtbare Gemeinschaft aller christlichen Frauen der Welt waren von Anfang an das gemeinsame Anliegen des Weltgebetstages. Darum werden die Gebete und die Bibeltexte des Weltgebetstages jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet.  Die beteiligten Frauen spiegeln dabei die Basis ihres Landes wider und repräsentieren die unterschiedlichen christlichen Konfessionen, aus denen sie kommen. Jedes Nationalkomitee ist selbst für die Verwendung der Kollekte verantwortlich. Der grösste Teil der Kollektengelder, die bei den ökumenischen Gottesdiensten zusammen kommen, wird für Frauenprojekte des jeweiligen Vorbereitungslandes verwendet.

Das internationale Weltgebetstagskomitee erklärt zum Weltgebetstag: "Der Weltgebetstag ist eine weltweite Bewegung christlicher Frauen aus vielen Traditionen, die jedes Jahr zum Feiern eines gemeinsamen Gebetstages zusammenkommen und die in vielen Ländern eine ständige Gemeinschaft des Gebetes und des Dienstes verbindet."

Seinen Ursprung hat der Weltgebetstag in den USA. 1884 rief die Presbyterianerin Darwin James zu einem Gebetstag für die Innere Mission auf. Zwei Baptistinnen, Peabody und Montgomery, riefen drei Jahre später zu einem Gebetstag der Äusseren Mission auf. Die beiden von den Frauen initiierten Gebetstage wurden dann zu einem einzigen zusammengefügt, der sich zunächst in den Nachbarländern, dann auch in Europa und den anderen Kontinenten ausbreitete. Im Jahre 1927 erhielt dieser Tag den Namen "Weltgebetstag der Frauen".

In Roggwil wird dieser ökumenische Gottesdienst im jährlichen Wechsel in der evangelisch-refomierten und der katholischen Kirche durchgeführt.

Kontaktperson: Ruth Buchter e-mail: kuw1(at)ref-kirche-roggwil.ch

Der Weltgebetstagsfeier am 3. März 2017

wird von philippinischen Frauen vorbereitet zum Thema „Bin ich ungerecht zu euch?“

Das Titelbild der Liturgie, das von der jungen Künstlerin Rowena „Apol“ Laxamana-Sta.Rosa geschaffen wurde, gibt einen Blick auf ganz verschiedene typische Lebenswelten der Philippinen.

In der Mitte, alles überragend eine Frauengestalt, die sich, mit einem verschleierten Auge und der Waage in der Hand, auffallend an allegorische Darstellungen der Justitia/Gerechtigkeit anlehnt. Gerechtigkeit ist denn auch das zentrale Thema der Liturgie, die sich um das bekannte Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gliedert. Die Geschichte will uns die Gerechtigkeit des Gottesreiches vor Augen halten, wo alle denselben Lohn erhalten, unabhängig von ihrer Leistung. Ist das nicht ungerecht in unseren Augen?