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Kirchenrenovation

Roggwil im September 2020

Kirchenrenovation
1665 (MDCLXV) wurde unsere Kirche erbaut. Eine erste Renovation wurde 1776 durchgeführt. Die Malereien im Inneren wurden bei der Renovation von 1933 wiederentdeckt.

Erst 1776 wurde im Zuge einer Dachsanierung der Kirchturm angebaut. (Funfact: Es wurden 80 Fuder Tannenes und Eichenes und 25 Fuder Saghölzer gebraucht). Im März 1778 wurden die Glocken gehängt. (Liebe heisst die grosse Glocke, Glaube die mittlere und Hoffnung die kleine).

Die letzte Renovation wurde 1966 vorgenommen. Nun ist es an der Zeit, unsere Kirche zu neuem Glanz und zeitgemässer Funktion zu führen.

Der Rat hat sich Anfang des Jahres für ein Architekturbüro entschieden. Der Kredit von CHF 68‘000
für das Vorprojekt wurde an der Kirchgemeindeversammlung vom 9. August 2020 genehmigt.

Die Innenwände inklusive besagter Malereien brauchen eine Auffrischung, Kirchenbänke und Boden sollen erneuert werden, der Wind pfeift durch die Türen. Die Haustechnik benötigt dringend ein Update, es besteht der vielseitige Wunsch, die Kanzel etwas tiefer zu setzen. Vielleicht kann man Taufstein und Abendmahlstisch umsetzen, sie stehen mitten im Chor, bei Konzerten ist das nicht ideal.
All diese Fragen werden nun geklärt. Die  Bedürfnisse der Kirchgemeinde und die Ideen des Rates werden im Vorprojekt von Fachleuten (auch die Denkmalpflege redet ein Wort mit) in Einklang gebracht, ohne dabei die Kosten aus den Augen zu verlieren.

Ziel ist es, bis Ende Jahr das Vorprojekt in Händen zu halten, damit die Kirchgemeindeversammlung im 2021 über den Sanierungskredit abstimmen kann.

Es steht uns eine spannende und sicher auch arbeitsintensive Zeit bevor.

Der Kirchgemeinderat

23. September 2020

Eine ganz vermessene Aktion

Ob das wohl jemand gesehen hat? Am letzten Mittwoch ? Es hat schon ein wenig seltsam angemutet, eine junge Dame, die weisse Kugeln von einem Ort zum andern trägt. Rund um die Kirche, in der Kirche.
Es war Frau Corinne Leutert, die unsere Kirche vermessen hat. Von zuoberst im Haus bis zuunterst im Haus, da dürfte sie einige Höhenmeter zurückgelegt haben.